Vollbrand eines Nebengebäudes
Nachdem wir unseren regulären Übungsdienst gerade beendet hatten, wurden wir gemeinsam mit den Feuerwehren Rodalben, Donsieders und Münchweiler zu einem gemeldeten Waldbrand mit sichtbaren Flammen nach Rodalben alarmiert. Bereits auf der Anfahrt teilte die Leitstelle unseren Einsatzkräften jedoch mit, dass es sich entgegen der ursprünglichen Meldung nicht um einen Waldbrand, sondern um den Brand eines Nebengebäudes handelte. Unsere ersteintreffenden Kräfte vor Ort konnten diese Lage bestätigen. Das betroffene Gebäude stand bereits in Vollbrand.
Aufgrund des geringen Abstands zum direkt angrenzenden Wohnhaus bestand die unmittelbare Gefahr, dass das Feuer auf dieses übergriff. Daher schirmten wir das Wohnhaus umgehend mit einem Trupp und dem ersten Strahlrohr durch eine sogenannte Riegelstellung ab. Durch diese gezielte Schutzmaßnahme konnten wir ein Übergreifen der Flammen verhindern.
Im Anschluss leiteten wir durch einen weiteren Trupp mit einem zweiten Rohr die Brandbekämpfung am Objekt ein. Da sich das Feuer bereits stark ausgebreitet hatte, führten wir diesen Löschangriff von außen durch, wodurch wir das Feuer zügig unter Kontrolle bringen konnten.
Wegen des hohen Löschwasserbedarfs richteten wir mit dem Schlauchwagen aus Rodalben (SW2000) und dem Kleinlöschfahrzeug (KLF) aus Donsieders eine zusätzliche Wasserentnahmestelle ein und verlegten eine etwa 500 Meter lange Schlauchleitung zur Einsatzstelle. Nachdem wir die stabile Wasserversorgung sichergestellt hatten, konnten wir die weiteren Löscharbeiten reibungslos durchführen. Um uns ein sicheres Arbeiten in der Dunkelheit zu ermöglichen, brachten wir zusätzlich unsere Drehleiter in Stellung, mit der wir den hinteren Teil des Grundstücks großflächig ausleuchteten.
Zentral für die Sicherheit unserer Mannschaft war zudem die Einsatzstellenhygiene. Hierbei stellten wir sicher, dass unsere Atemschutzgeräteträger ihre durch den Brandrauch verschmutzte Kleidung direkt nach dem Einsatz sicher ablegen und gegen frische Wechselkleidung tauschen konnten. Nach etwa 1,5 Stunden intensiver Arbeit hatten wir auch die letzten Glutnester gelöscht, sodass wir mit dem Rückbau der Ausrüstung beginnen und den Einsatz erfolgreich beenden konnten.
Alarmstichwort
B2.05 - Nebengebäudebrand
Nummer
33/26
Alarmzeit
04.05.2026 - 22:05
Einsatzort
Rodalben
Alarmierte Einheiten
Löscheinheit Rodalben
Löscheinheit Donsieders
Löscheinheit Münchweiler
Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ)
Wehrleitung VG Rodalben
Rettungsdienst
Polizei
Ausgerückte Fahrzeuge
ELW 1 - Rodalben
TLF 16/25 - Rodalben
SW 2000 - Rodalben
DL(A)K 23/12 - Rodalben
MZF 2 - Rodalben
MTF - Rodalben
TLF 3000 Münchweiler
KLF - Donsieders




