jugendflamme

Jugendfeuerwehren der VG

Rodalben und Bundenthal

 

Die Jugendfeuerwehren Clausen, Donsieders, Leimen, Rodalben, Münchweiler und Bundenthal verbringen tolle Tage auf dem Zeltplatz Wolfsäger Hof mitten im Wasgau und leisten einen wichtigen Beitrag für die Zukunft der Wehren.

 

 

 

Der Nachwuchs der Wehren der VG-Rodalben und der befreundeten Wehr aus Bundenthal veranstalteten gemeinsam über das lange Fronleichnams-Wochenende ein großes Zeltlager auf dem Zeltplatz Wolfsäger Hof bei Fischbach, mitten im Wasgau.

 

Im vergangenen Jahr hatte man - zusammen mit einigen Wehren - am Kreis-Jugendfeuerwehr-Zeltlager in Birkenfeld teilgenommen, welches in der ersten Nacht wegen eines Unwetters abgebrochen wurde. Spontan hatte man sich entschlossen, das Zeltlager für die VG Rodalben in und um die Feuerwache in Rodalben fortzusetzen. Die Jugendfeuerwehr Bundenthal, mit der enge, freundschaftliche Kontakte bestehen, hatte sich direkt angeschlossen. So konnte man den Kindern doch noch etwas an Zeltlagerfeeling vermitteln, obwohl man in der Feuerwache übernachtet hatte. Schnell entstand in dieser Zeit die Idee, selbst ein Zeltlager zu organisieren und zu gestalten. Das neu gebildete Organisations-Team um den VG-Jugendfeuerwehrwart Markus Braun ging dann direkt in die Planung. Man traf sich mehrmals bis die Logistik geplant, ein Programm gestaltet und Sponsoren gewonnen wurden.

 

Am Mittwoch vor Fronleichnam startete früh morgens das Aufbau-Team mit der Küchenmannschaft zum Zeltplatz Wolfsäger Hof bei Fischbach. Dieser liegt wunderbar mitten im schönen Wasgau. Bis am späten Mittwochabend wurde die Küche eingeräumt, Brennholz geschnitten, Sanitäranlagen hergerichtet und Material- und Betreuerzelt aufgebaut. Am frühen Donnerstagmorgen rückten die Jugendlichen der verschiedenen Wehren an und gemeinsam wurden die weiteren Zelte aufgebaut. Nach einer Stärkung am Mittag standen Kennenlern-Spiele und Teambuilding auf dem Programm. Die Mutigsten wagten noch einen Sprung in den kalten Teich am Zeltplatz, bevor der Abend mit einer kleinen Nachtwanderung endete und die Kids müde in ihre Schlafsäcke krochen.

 

Der Freitag stand ganz im Zeichen der Jugendflamme. Die Angehörigen der Jugendfeuerwehren mussten hierfür vielfältige Aufgaben aus dem Bereich der Feuerwehr-Arbeit bewältigen. Notruf absetzen, Knoten und Stiche, Schlauch auswerfen, Handhabung Verteiler und Strahlrohre, Erklärung eines Hydrantenschildes sowie Erste Hilfe in Verbindung mit dem Aufbau einer Trage wurden geprüft. Praktische und theoretische Aufgaben mussten sitzen und wurden nach strengen Richtlinien bewertet. Hier zeigte sich, welch gute Arbeit im Bereich der Jugendfeuerwehr bei den Wehren geleistet wird: Alle Kinder haben die Prüfungen bestanden, was sich auf die bereits schon gute Stimmung im Lager merklich auswirkte. Denn am Nachmittag konnte man bei herrlichstem Wetter die Zeit im Freien ausgelassen mit Spiel und Sport, baden im Teich oder chillen genießen. So mancher Betreuer musste dabei unfreiwillig ein Bad nehmen – sehr zur Freude aller! Es wurde viel gelacht und alle hatten sichtlich viel Spaß. Bei einsetzender Dunkelheit gab es zur Sommersonnenwende noch ein schönes Lagerfeuer und dann startete die Nachtaktion. Ohne Taschenlampen musste man als 5er-Team Betreuer auf dem Zeltplatz suchen und dabei verschiedene Gegenstände finden. Die besten Teams erhielten Preise und schnell war auch dieser Tag vorbei.

 

Am Samstag stand der Besuch des Biosphärenhauses in Fischbach auf dem Programm. Baum-Wipfel-Pfad, Erlebnis-Rundweg und das Biosphärenhaus selbst wurden dabei erkundet. Viele waren von dem Gelände beeindruckt und auch für einige Betreuer war dies der erste Besuch. Nach der Rückkehr zum Zeltplatz erhielt das Lager Besuch des 1. Beigeordneten Peter Spitzer. Dieser lobte sowohl die Jugendlichen, als auch das Betreuerteam und überreichte an die Kinder die Urkunden und die Abzeichen zur Jugendflamme. Peter Spitzer zeigte sich beeindruckt ob der großen logistischen Leistung des Betreuerteams.

 

Das Team von über 20 Betreuern aus den Wehren unterstützte die Lagerleitung unter Führung von Markus Braun. Schon im Vorjahr starteten die umfangreichen Vorbereitungen. In unzähligen Stunden wurden Zeltplatz gebucht, Anmeldungen entworfen und verschickt, ein Programm gestaltet, Logistik geplant und Speisepläne erstellt, bevor es in der Woche vor dem Zeltlager richtig an die Arbeit ging. Zeltausrüstung checken und bereitstellen, Material von den verschiedenen Wehren, der SEG und vom DRK einlagern, eine komplette Kücheneinrichtung einpacken, Großeinkauf und dann am Mittwoch der Aufbau. Ein hartes Stück Arbeit, das auch nur in einem funktionierenden Team geleistet werden kann. Mit einem hohen Maß an Motivation, viel Spaß und Freude hat das Team diese Aufgaben bewältigt und am Ende waren sich alle Betreuer einig: Das alles hat sich gelohnt! Die Kinder haben sich am Sonntag müde, aber glücklich auf den Heimweg gemacht, mit vielen Eindrücken und Erlebnissen, welche lange im Gedächtnis bleiben werden. Es haben sich Freundschaften über die eigene Wehr hinaus entwickelt und die Jugendlichen haben den Wunsch geäußert, künftig mehr gemeinsame Aktionen zu starten und auch öfters zusammen Übungen durchzuführen. Oft kam die Frage auf, ob gleich im nächsten Jahr wieder ein solches Zeltlager stattfinden könnte. Die Betreuer versprachen, dies bei einem Nachtreffen zur Diskussion zu stellen und einige hatten diese Idee selbst schon aufgegriffen. Eine solide Grundlage für den Fortbestand und die Zusammenarbeit in den Wehren der Verbandsgemeinde Rodalben und Bundenthal.

 

Großes Lob erhielt auch die Lagerküche der Feuerwehr Rodalben mit den Lagerköchen Stefan Kölsch, Melanie und Markus Müller. Auf dem Speiseplan standen täglich ein reichhaltiges Frühstück mit frischen Brötchen, Nudeln mit Bolognese-Soße, Hot-Dogs, Salate, kalte Platten mit Wurst, Käse und Rohkost und sogar Döner, von dem behauptet wurde, er sei besser als aus dem Dönerladen. Der Förderkreis der Feuerwehr Bundenthal spendierte und bereite am Samstag Rollbraten aus der Lagerfeuerglut. Alles wurde täglich frisch zubereitet und kam direkt aus der Lagerküche auf den Tisch. Als Nachtisch gab es ein Obstbuffet, Pudding und Eis. Auch zwischendurch gab es ab und an Eis und verschiedene Leckereien.

 

Eine tolle Aktion wartete am letzten Abend auf die Kinder: Eine echte Lagerdisco!
Mit fetziger Musik unterhielt DJ Datz (Andreas Kaul) die Kinder mit Unterstützung von Eventservice Becker – Jugendliche und Betreuer waren am Start, stürzten sich im Discozelt ins Getümmel und nutzten die alkoholfreie Bar, die verschiedene Saftkreationen anbot.

 

Die Zeit war viel zu schnell zu Ende und so ging es am Sonntag an den Abbau. In seinem Schlusswort bedankte sich Markus Braun bei allen Betreuern, der Küchenmannschaft, den Helfern aus den Wehren und vor allem bei allen Sponsoren und Unterstützern, die durch Ihren Beitrag dieses wunderbare Zeltlager erst möglich gemacht haben. Nach der Verabschiedungsrunde machten sich die verschiedenen Jugendfeuerwehren auf den Heimweg, mit dem Wissen, etwas richtig Schönes erlebt zu haben.

 

Christoph Kästner
Wehrleiter VG Rodalben

(Text: Markus Müller)

 

 

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